Ein plötzlicher Angriff in einem Klassenzimmer, ein Schüler bewaffnet mit einem Teppichmesser, und das rechtzeitige Eingreifen eines Lehrers, der Schlimmeres verhindern kann, indem er ihn mit Stühlen überwältigt. Dies ereignete sich an einer High School in Detroit, USA. Ein online kursierendes Video zeigt Momente höchster Anspannung während einer Unterrichtsstunde. Ein Vorfall, der die Problematik der Gewaltbereitschaft in einem Klassenzimmer aufwirft.Schulangriff und was für die italienische Öffentlichkeit unweigerlich an Folgendes erinnert Ein aktueller Fall in La Spezia, wo ein Junge sein Leben verlor, nachdem er von einem Mitschüler in der Schule erschossen worden war.
Laut lokalen Behörden und amerikanischen Medienberichten ereignete sich der Vorfall in der Denby High School. Das Video, das von einem anwesenden Schüler mit einem Smartphone aufgenommen wurde, zeigt eine Schülerin, die einen Jungen mit einem Teppichmesser verfolgt. Die Szene spielt sich innerhalb weniger Sekunden im Klassenzimmer ab, während andere Schüler ängstlich zusehen.
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Die Aufnahmen zeigen deutlich den Ablauf des Angriffs. Ein Mädchen betritt mit einem scharfen Gegenstand in der Hand das Klassenzimmer und geht schnell auf ihren Mitschüler zu, der daraufhin zurückweicht. In diesem Moment versucht die anwesende Lehrerin, zwischen den beiden Schülern zu vermitteln. Zuerst versucht sie, den bedrohten Jungen wegzuschieben, und dann, das Mädchen an weiteren Angriffen zu hindern.
Das Video zeigt, wie die Lehrerin einen Stuhl ergreift und ihn als Barriere benutzt, um die bewaffnete Schülerin auf Abstand zu halten. Dadurch kann die Schülerin fliehen. In dem anschließenden Gerangel fällt das Teppichmesser zu Boden, wird aber schnell von der Schülerin aufgehoben, die aus dem Klassenzimmer flieht und den Schulflur entlangrennt.
Das Eingreifen der Lehrerin war entscheidend, um Schlimmeres zu verhindern. Laut Schulleitung befolgte sie die Notfallprotokolle und versuchte, die Situation unter Kontrolle zu bringen, bis die Polizei eintraf.
Die Polizei von Detroit war schnell vor Ort. Die Schülerin wurde festgenommen und den zuständigen Behörden übergeben. Der Schulbezirk gab bekannt, dass sie weder diese noch eine andere Schule in der Umgebung besuchen wird. Nach dem Vorfall wurde die Polizeipräsenz im Gebäude vorsorglich verstärkt.
Glücklicherweise gab es nach bisherigen offiziellen Angaben keine schweren Verletzungen. Keiner der beteiligten Schüler musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dennoch herrscht in der Schulgemeinschaft große Besorgnis, da der Vorfall Schüler, Lehrer und Familien gleichermaßen erschüttert hat.
Die Schulleitung hat verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und psychologische Betreuung für die Schüler angekündigt, die den Vorfall miterlebt haben. Die Ermittlungen zu den Motiven des Angriffs und möglichen Tätern dauern an.
Für das italienische Publikum ist der Vorfall in den USA Teil einer zunehmenden Debatte über Gewalt unter Schülern. Erst vor wenigen Wochen wurde in La Spezia ein Junge nach einer Schlägerei in der Schule von einem Mitschüler getötet. Zwei Ereignisse mit unterschiedlicher Dynamik und unterschiedlichem Kontext, doch beiden liegt das gleiche Problem zugrunde: die Sicherheit an Schulen.
Im italienischen Fall endete es tragisch, während in Detroit das Eingreifen des Lehrers irreparable Folgen verhinderte. Diese Erinnerung soll die Ereignisse nicht in den Schatten stellen, sondern verdeutlichen, wie wichtig das Thema …Schulangriff Auch in unserem Land im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte stehen.
Die amerikanischen Behörden setzen ihre Ermittlungen fort, um den Vorfall zu rekonstruieren und die angemessenen rechtlichen und disziplinarischen Maßnahmen festzulegen. Die Ermittlungen dauern an.