Mädchen tanzt nachts Techno auf Friedhof und Video geht viral: Kontroverse

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Eine ungewöhnliche und kontroverse Geschichte erschüttert die ruhige Stadt Poggio a Caiano in der Provinz Prato. Eine junge Frau betrat nach Schließung den städtischen Friedhof und begann, umgeben von Gräbern und brennenden Kerzen, zu einem Techno-Track zu tanzen. Damit war sie nicht zufrieden, filmte ihren Auftritt mit ihrem Smartphone und lud das Video auf TikTok hoch. Es wurde mit dem provokanten Satz versehen: „Ich gebe den Toten ein bisschen Leben.“ Das Video, das schnell im Internet die Runde machte, bevor es von der Plattform entfernt wurde, löste unter den Bürgern Empörung und Debatten aus.

Das virale Video und der nächtliche Einbruch

Die Bilder zeigen das Mädchen, wie es hemmungslos vor den Gräbern tanzt, beleuchtet vom schwachen Licht der Kerzen. Ein Detail, das darauf schließen lässt, dass sich der Vorfall am Abend ereignete, als der Friedhof für die Öffentlichkeit geschlossen war. Dies lässt viele Fragen offen: Wie hat sie es geschafft, auf den Friedhof zu gelangen? Und was waren seine wahren Absichten? Sicher ist, dass die Geste nicht unbemerkt blieb und sowohl online als auch offline sofortige Reaktionen hervorrief.

Reaktion des Bürgermeisters: „Inakzeptable Geste“

Der Bürgermeister von Poggio a Caiano, Riccardo Palandri, bezog Stellung zu der Angelegenheit und verbarg seine Enttäuschung nicht. In einem am 17. März auf seiner Facebook-Seite veröffentlichten Beitrag erklärte der Bürgermeister: „Seit gestern Abend kursiert auf TikTok ein Video von einem tanzenden Mädchen auf unserem städtischen Friedhof. Ich verurteile diese Geste an einem heiligen Ort aufs Schärfste.“ Palandri gab zudem bekannt, dass er bereits die Polizei alarmiert habe und in den nächsten Stunden Anzeige gegen Unbekannt erstatten wolle. „Die Carabinieri werden untersuchen, wie sie hineingekommen ist“, fügte er hinzu und äußerte seine Verbitterung über das Verhalten einiger junger Leute: „Es tut mir leid, dass sie, um aufzutreten, auf diese wirklich traurigen Videos reduziert werden.“


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